Tipps zur Rosenpflege
Fragen zur Rosenpflege, die uns am häufigsten gestellt werden, sind hier kurz beantwortet. Mit den empfohlenen Düngern und Pflegemitteln haben wir selbst gute Erfahrungen gemacht. Sie können jedoch auch andere Produkte mit den gleichen Inhaltsstoffen und Pflegemitteln benutzen.Standort
Rosen sind Sonnenkinder. Ost- oder Westseiten sind meist besser geeignet als trockene Südlagen mit Hitzestau. Ein gut durchlüfteter Platz ist wichtig. Für einen ungünstigeren Standort eignen sich kleinblütige Rosen besser. Unter Bäumen gedeihen oft nur stark wachsende Ramblerrosen, die in sie hinein klettern.
Boden
Fast alle Rosen bevorzugen humose, tiefgründige Lehmböden. Steinige Standorte werden oft gut vertragen.
Sandböden mit viel Humus verbessern oder rugosa- bzw. pimpinellifolia-Rosen pflanzen.
Bei Tonböden viel Sand und Kompost einarbeiten.
Moorböden sind meist zu sauer und nährstoffarm für Rosen – daher Sand, Lehm, Kalk und Kompost einarbeiten.
Sandböden mit viel Humus verbessern oder rugosa- bzw. pimpinellifolia-Rosen pflanzen.
Bei Tonböden viel Sand und Kompost einarbeiten.
Moorböden sind meist zu sauer und nährstoffarm für Rosen – daher Sand, Lehm, Kalk und Kompost einarbeiten.
Gießen
Rosen wurzeln sehr tief. Frisch gepflanzte Rosen wöchentlich wässern.
Später nur bei anhaltender Trockenheit, am besten morgens durchdringend wässern. Langes Nassbleiben der Blüten und Blätter fördert den Pilzbefall. Ideal ist eine Tropfbewässerung. Von Natur aus wachsen Rosen oft auf trockenen Standorten. Extreme Nässe wird meist schlechter vertragen.
Später nur bei anhaltender Trockenheit, am besten morgens durchdringend wässern. Langes Nassbleiben der Blüten und Blätter fördert den Pilzbefall. Ideal ist eine Tropfbewässerung. Von Natur aus wachsen Rosen oft auf trockenen Standorten. Extreme Nässe wird meist schlechter vertragen.
Düngung
Bei gut vorbereitetem Boden Rosen im 1. Jahr nach der Pflanzung nicht düngen, damit sie gut einwurzeln. Später Grunddüngung der Rosen im Februar bis Mitte April mit Biovegetal oder Rosen-Azet. Alle 2-3 Jahre sollte die Düngung im Garten stattdessen mit Kompost, oder verrottetem Mist, der im Idealfall mit Gesteinmehlen angereichert wurde, ersetzt werden. Eine „Impfung“ dieser Düngung mit Bodenbakterien wie z. B. EM ist sehr förderlich für die Wirkung und Umsetzung der Nährstoffe.
Nachdüngen
Im Juni bei öfterblühenden Gartenrosen oder Nährstoffmangel mit Rosen-Azet oder Biotrissol Flüssigdünger. Kübelrosen von Juni bis August 3-4 mal mit Biotrissol nachdüngen. Ab Juli keinen Stickstoff mehr geben, sonst reifen die Triebe nicht aus. Anfang September Kali düngen, zur Festigung des Holzes.
Nachdüngen
Im Juni bei öfterblühenden Gartenrosen oder Nährstoffmangel mit Rosen-Azet oder Biotrissol Flüssigdünger. Kübelrosen von Juni bis August 3-4 mal mit Biotrissol nachdüngen. Ab Juli keinen Stickstoff mehr geben, sonst reifen die Triebe nicht aus. Anfang September Kali düngen, zur Festigung des Holzes.
Schnitt
Bei öfterblühenden Gartenrosen im Sommer nicht nur verblühte Blumen ausbrechen, sondern die ganze Dolde und das nächste Blatt abschneiden. Die Rose treibt dann schneller wieder. Einmalblühende Sorten nicht schneiden, sie bilden oft Hagebutten.
Der Frühjahrsschnitt ist die wichtigste Maßnahme in der Rosenpflege und auch oft maßgeblich zur Gesunderhaltung der Rosen. Aus langjähriger Erfahrung empfehlen wir Ihnen einen Schnittkurs bei uns zu belegen, wobei Sie die wichtigen Regeln und auch die Tricks des Rosenschnittes in der Praxis erlernen. Obwohl dieses Thema sehr weitreichend ist hier die wichtigsten Tipps:
Die älteren, vergreisten Triebe entfernen, die jungen Triebe stehen lassen.
Je stärker der Rückschnitt, desto kräftiger der Neuaustrieb.
Öfterblühende Rosen zwischen 30% und 50% einkürzen
Einmalblühende Rosen wenig einkürzen.
Der Frühjahrsschnitt ist die wichtigste Maßnahme in der Rosenpflege und auch oft maßgeblich zur Gesunderhaltung der Rosen. Aus langjähriger Erfahrung empfehlen wir Ihnen einen Schnittkurs bei uns zu belegen, wobei Sie die wichtigen Regeln und auch die Tricks des Rosenschnittes in der Praxis erlernen. Obwohl dieses Thema sehr weitreichend ist hier die wichtigsten Tipps:
Die älteren, vergreisten Triebe entfernen, die jungen Triebe stehen lassen.
Je stärker der Rückschnitt, desto kräftiger der Neuaustrieb.
Öfterblühende Rosen zwischen 30% und 50% einkürzen
Einmalblühende Rosen wenig einkürzen.
Biologischer Pflanzenschutz bei Rosen
Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Rosenkultur sind natürlich robuste Rosensorten und angepasste Standortbedingungen. Wildrosen in der freien Natur, die alles dies haben sind stets in der Lage auch Krankheitsbefall zu überstehen.
Im Garten können dies gut geplante Rosenpflanzungen durchaus auch, allerdings sind unsere Ansprüche an Befallsfreiheit auch höher. Dazu können wir der Rose verhelfen, wenn Sie weitere Pflegemaßnahmen ergreifen.
Eine Kurzanleitung für biologische Pflanzenschutzmassnahmen haben wir für Sie erstellt und bieten sie Ihnen in unseren Angeboten zusammen mit einem Vorratspaket der wichtigsten Behandlungsmittel an. Sie können die Anleitung auch bei jeder anderen Bestellung auf Anfrage gratis erhalten
Im Garten können dies gut geplante Rosenpflanzungen durchaus auch, allerdings sind unsere Ansprüche an Befallsfreiheit auch höher. Dazu können wir der Rose verhelfen, wenn Sie weitere Pflegemaßnahmen ergreifen.
Eine Kurzanleitung für biologische Pflanzenschutzmassnahmen haben wir für Sie erstellt und bieten sie Ihnen in unseren Angeboten zusammen mit einem Vorratspaket der wichtigsten Behandlungsmittel an. Sie können die Anleitung auch bei jeder anderen Bestellung auf Anfrage gratis erhalten
Winterschutz
Schon beim Pflanzen beginnt der Winterschutz für Rosen. Veredelungsstelle 8 cm unter die Erde; zusätzlich kann man über Winter anhäufeln und mit Tannenreis abdecken.
Auch Winterschutz bei Rosen ist sehr Standort- und Sorten abhängig. Unbedingt Winterschutz erhalten sollten:
China und Noisetterosen
Diverse gelbe und kupferfarbene Edelrosen und manche gelbe Englische Rosen
Rosenbäumchen
Kübelrosen
Absolut frosthart sind neben den einheimischen Wildrosen die meisten einmalblühenden historischen Rosen. Diese benötigen keinerlei Winterschutz.
Anhäufeln ist nur bei niedrigen Rosen wie Beetrosen und Zwergrosen sinnvoll, da man damit allenfalls 20 cm hoch schützen kann. Höhere Strauchrose oder Kletterrosen muss man mit Schutzmaterialien einpacken. Keinesfalls darf dazu Plastikfolie benutzt werden, da darunter die Rosen schwitzen, faulen, evtl. sogar durch die Wärme austreiben und in kalten Nächte erst recht erfrieren. Neben Tannenreisig sind Schilfrohrmatten, Jutesäcke oder Jutevlies die besten Schutzmaterialien. Sie schützen vor Kälte, Sonne und Wind und die Rosen können trotzdem atmen. Geringere Schutzwirkung hat Kunststoffvlies, da es dünner ist.
Alle nötigen Schutzmaterialien haben wir für Sie im Rosenlädchen vorrätig, und können Sie auf Anfrage auch zusenden.
Wie Sie den Winterschutz schnell und effektiv anbringen, vermitteln wir Ihnen auch in unserem Herbstpflegekurs.
Auch Winterschutz bei Rosen ist sehr Standort- und Sorten abhängig. Unbedingt Winterschutz erhalten sollten:
China und Noisetterosen
Diverse gelbe und kupferfarbene Edelrosen und manche gelbe Englische Rosen
Rosenbäumchen
Kübelrosen
Absolut frosthart sind neben den einheimischen Wildrosen die meisten einmalblühenden historischen Rosen. Diese benötigen keinerlei Winterschutz.
Anhäufeln ist nur bei niedrigen Rosen wie Beetrosen und Zwergrosen sinnvoll, da man damit allenfalls 20 cm hoch schützen kann. Höhere Strauchrose oder Kletterrosen muss man mit Schutzmaterialien einpacken. Keinesfalls darf dazu Plastikfolie benutzt werden, da darunter die Rosen schwitzen, faulen, evtl. sogar durch die Wärme austreiben und in kalten Nächte erst recht erfrieren. Neben Tannenreisig sind Schilfrohrmatten, Jutesäcke oder Jutevlies die besten Schutzmaterialien. Sie schützen vor Kälte, Sonne und Wind und die Rosen können trotzdem atmen. Geringere Schutzwirkung hat Kunststoffvlies, da es dünner ist.
Alle nötigen Schutzmaterialien haben wir für Sie im Rosenlädchen vorrätig, und können Sie auf Anfrage auch zusenden.
Wie Sie den Winterschutz schnell und effektiv anbringen, vermitteln wir Ihnen auch in unserem Herbstpflegekurs.

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Rosenpflege (Kapitel aus dem Katalog)
Pflanzanleitung Wurzelnackte Rosen
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