Tipps zur Saison - November & Dezember
Der Winterschutz kann noch bis Weihnachten erfolgen, denn die kritische Zeit ist ohnehin erst Januar/Februar.Extra geschützt werden müssen nur wenige Rosen, meist sind dies China und Moschusrosen und grundsätzlich Kübelrosen und Rosenbäumchen. Verwenden Sie unbedingt luftdurchlässige Materialien wie Tannenreisig, Jutegewebe oder Vlies - keine Folie, da sie schwitzt. Rosen im Kübel können Sie auch problemlos in dunklen Räumen überwintern lassen. Wichtig ist, dass sie wirklich kalt stehen, Bretterschuppen oder Garagen sind ideal. In dem Raum darf es sogar frieren, nur der Erdballen darf nicht austrocknen.
Die Rosen wollen dann auch bald wieder ins Freie, sobald Ende Februar, Anfang März eine frostfreie Woche in Sicht ist. Wenn sie sich wieder an die „frische Luft“ gewöhnt haben, machen ihnen leichte Fröste nichts mehr aus.
Tipps zur Saison - Januar bis März
Jetzt ist die beste Zeit zum Rosenpflanzen, je früher, desto besser für die Pflanze. Es ist auch die optimale Zeit für den Rückschnitt der Rosen. Sobald die strengen Frostperioden vorbei sind, ab dem Monat März etwa, kann es losgehen. Leichte Nachtfröste werden den Rosen nicht mehr gefährlich. Genaue Erläuterungen zum Rosenschnitt würden hier zu weit führen, dafür bieten wir Ihnen unsere Seminare an.Besonders wichtig ist es, alte und kranke Äste zu entfernen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Auch sollte kein altes Laub an den Pflanzen oder auf der Erdoberfläche liegen bleiben. Alternative zum Absammeln ist sorgfältiges Untergraben oder Abdecken mit reifem Kompost oder Mulch, denn in einem gut belebten Boden werden Schadpilze abgetötet. Wenn sie reichlich Kompost ausbringen düngen sie gleichzeitig. Bei rohem Pflanzenmaterial wie z.B. Rindenmulch vorher organischen Volldünger wie z.B. Rosen-Azet ausbringen, da rohes Material zunächst Nährstoffe verbraucht. Natürliches Vorbild solcher Bodenpflege ist der Waldboden, bei dem organisches Material von unten her durch die Mikroflora abgebaut wird. Natürlich können Sie auch den Boden unter der Rose offen halten, um evtl. auftretendes Unkraut auszuhacken. Dadurch bleibt die Erde in der Tiefe feuchter. Die Rosen brauchen dann mehr Dünger, etwa im Juni könnte eine zweite Gabe gut tun.
Übrigens, Rosen brauchen umso mehr Dünger, je mehr sie "arbeiten" müssen. Also benötigen öfter blühende Rosen und Schnittrosen regelmäßig Dünger als die genügsamen Wildrosen, die nicht beschnitten werden.


Mit Volldampf in den Rosenfrühling!

